Tennis Regionalliga Südwest

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Erfolgreiche Titelverteidigung der Herren 50 des TC Schwarz-Weiss 1896 Landau



Die Herren 50 des TC Schwarz-Weiss 1896 Landau konnten ihren Titel verteidigen und gewannen zum 3. Mal in Folge die deutschen Vereinsmeisterschaften.
Im Halbfinale hatte Landau Losglück, da THC Münster und Der Club an der Alster Hamburg vom Ranking her gleich waren und Landau bzw. TC Blau-Weiß Fürstenzell zugelost wurden. Landau spielte gegen Münster und konnte bei seinem 6:0 mit deutlichen Ergebnissen Kraft für das Finale sparen. Der Veranstalter Fürstenzell kam nur zu einem 3:3 nach den Einzeln gegen starke Hamburger und machte dann in den Doppeln mit 5:3 alles klar. So kam es zu dem erhofften Finale Fürstenzell gegen Landau.
Auf Position 2 kam es zu der Begegnung zwischen dem französischen Meister Olivier Cayla für Landau und dem österreichischen Meister Gerald Kaiser. Cayla spielte an diesem Wochenende in der Form seines Lebens. Mit seinem präzisen und dabei fehlerlosen Spiel ließ er seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Aus lauter Frust zertrümmerte Kaiser seinen Schläger. Cayla gewann 6:1 6:0. Auf Position 4 nahm Arnaud Deleval erfolgreich Revanche für seine knappe Niederlage von 2014 gegen den Weltranglistenersten Manfred Hundsdorfer. Taktisch perfekt eingestellt agierte er mit druckvollen Bällen und attackierte immer wieder am Netz. Hundsdorfer konnte die langen Ballwechsel nicht für sich entscheiden und der Landauer holte mit 6:1 6:3 den 2. Einzelpunkt. Auf Position 6 kam es zu einem Zermürbungskampf zwischen Martin Fortun und dem langjährigen Landauer Spieler Raymond Bender. Lange Ballwechsel dominierten die Begegnung. Fortun führte 4:2 und hatte Spielball zum 5:2. Er setzte dann einen Volley ins Netz und verlor den 1. Satz 4:6. Der 2. Satz verlief wie der Erste - lange Ballwechsel mit dem glücklicheren Ende für Bender, der auch diesen mit 6:3 für sich entscheiden konnte. Landau war mit dem Zwischenstand von 2:1 sehr zufrieden. Im Spitzeneinzel musste der deutsche Meister Eggmayer seinem schweren Match vom Vortag  Tribut zollen. Robert Eisele, der nach einem Sturz am Vortag mit einer Muskelverhärtung gehandicapt war, spielte sehr druckvoll und suchte immer wieder die Entscheidung am Netz. Beim Stand von 4:1 für den Landauer brach eine alte Verletzung bei Eggmayer auf. Durch seine Aufgabe stand es nun 3:1 für Landau. Auf Position 3 sollte Stefan Burchard gegen Christoph Parringer den wichtigen 4. Punkt für Landau holen. Wie immer bot Burchard eine taktische Meisterleistung. Mit hohen Bällen an die Grundlinie ließ er Parringer überhaupt nicht zu seinem Spiel finden. Mit 6:2 6:3 kam er zu einem in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg. Landau hoffte nun in der Begegnung zwischen Alain Moracchini auf Position 5 gegen Günther Woisetschläger auf den entscheidenden 5. Punkt. Moracchini führte schnell 4:1 und schien das Spiel im Griff zu haben. Woisetschläger bot eine überragende läuferische Leistung und kämpfte sich in das Spiel zurück. Er gewann im Tiebreak den 1. Satz. Der 2. Satz war eine Kopie des Ersten. Wieder führte der Landauer 4:1. Woisetschläger gewann aber die entscheidenden Punkte und gewann auch den 2. Satz mit 7:5. So mussten die Doppel die Entscheidung bringen.
Landau stellte die ersten beiden Doppel stark auf und hoffte auf den 5. Punkt.
Fürstenzell konnte mit Hundsdorfer/Bender das 3. Doppel gegen Moracchini/Bart 7:5 6:0 gewinnen und verkürzte auf 3:4. Die beiden anderen Landauer Doppel ließen aber nichts mehr anbrennen. Eisele/Burchard gewannen mit einem überragenden Doppelspieler Eisele 6:3 6:2 gegen Kaiser/Woisetschläger und holten den viel umjubelten entscheidenden Siegpunkt für Landau. Mit dem gleichen Ergebnis beendeten Cayla/Deleval wenig später ihr Doppel gegen Parringer/Eriksson und machten das Endergebnis 6:3 für Landau perfekt.
Den 3. Platz belegte Münster mit einem 5:1 gegen Hamburg.
Insgesamt wurde an diesem Wochenende auf einem Niveau gespielt, wie man es die Jahre vorher nicht erlebt hatte.

Herren 50 des TC Schwarz-Weiss 1896 Landau sind deutscher Vereinsmeister 2015

6. September 2015: Landau konnte seinen Titel erfolgreich verteidigen. Im Halbfinale trafen die an 1 gesetzten Landauer auf den Meister der Regionalliga West Lese Köln mit ihrem Spitzenspieler Mike Bauer, der früher für GW Mannheim Bundesliga spielte. Wie erwartet, stand es nach den Einzeln uneinholbar 5:1 für den Gastgeber. Lediglich der Landauer Punkt 6, Stephen Bonacker, unterlag im Match-Tiebreak mit 8:10. Landau konnte alle Ersatzspieler im Doppel einsetzen und gewann die Begegnung mit 7:2. Der Gegner fürs Finale wurde im Spiel des Favoriten TSV Feldkirchen, Meister Regionalliga Süd, gegen den Meister der Regionalliga Nord-Ost THC Neumünster ermittelt. Diese Begegnung ging glatt mit 8:1 an Feldkirchen. So kam es am Sonntag zu dem erhofften Finale Landau-Feldkirchen. 350 begeisterte Zuschauer sahen deutsche und internationale Spitzenspieler, die Tennis auf höchstem Niveau spielten. Landau erwartete ein 3:3 nach den Einzeln und hoffte auf eine 4:2 Führung. Dazu mussten in der 1. Runde 2 Einzel gewonnen werden. Der Landauer Lokalmatador Markus Bart brachte als Punkt 6 seinen Feldkirchener Gegner Martin Henning mit seinem fehlerlosen Spiel zur Verzweiflung. Der dieses Jahr in Topform spielende Landauer war laufstark wie eh und je und zwang seinen Gegner mit seiner Slice-Rückhand zu Fehlern. Wenn sich die Gelegenheit bot, rückte er ans Netz auf und punktete auch dort ein ums andere Mal. Mit 6:2 6:2 holte er den ersten Punkt für Landau. Düster sah es im 1. Satz für den Punkt 2 Alain Moracchini gegen den deutschen Meister Peter Annesser aus. Moracchini, der durch einen Tennisarm angeschlagen in die Begegnung ging, haderte nur mit sich selbst und hatte dem druckvollen Spiel seines Gegners nichts entgegen zu setzen. Mit 1:6 ging der Satz an Annesser. Wie verwandelt gestaltete sich der 2. Satz. Moracchini kam immer besser ins Spiel und brachte mit drucklosen Bällen und Slice seinen Gegner aus dem Rhythmus. Mit 6:2 ging der Satz an Landau. Im Match-Tiebreak spielte der Weltranglistendritte seine ganze Erfahrung aus und ging 6:3 in Führung. Annesser kam noch einmal auf 5:6 heran und in einem reinen Nervenspiel siegte Moracchini schließlich 10:6. Dies war der erhoffte 2 Punkt für Landau. Trotz sehr gutem Spiel gab auf Position 4 Martin Fortun den 1. Satz gegen den früheren Europameister Christoph Schaal mit 5:7 ab. Schaal, der auch schon die Rheinpfalz open bei den Herren 40 gewinnen konnte, bot mit seinen druckvollen Vor- und Rückhandschlägen eine überzeugende Vorstellung. Fortun schaffte es trotz seiner überzeugenden Leistung nicht seine 5:4 und 30:0 Führung nach Hause zu bringen. Fortun hatte Schaal im 2. Satz nicht mehr viel entgegen zu setzen und unterlag 1:6. Landau lag damit über Soll und hoffte auf weitere 2 Punkte in der 2. Runde. Im Spitzenspiel war man auf die Leistung der Landauer Nummer 1 Stefan Burchard, der wegen Rückenproblemen 3 Monate kein Match gespielt hatte, gespannt. Sein Gegner war Vaclav Toman, der 1998 das Deidesheimer Jungsenioren-Turnier gewonnen hatte. Mit einer taktischen Meisterleistung trat Burchard wie gewohnt auf. Mit seinem variablen Spiel, mit dem er den Druck seines Gegners aus dem Spiel nahm, behauptete er seine knappe Führung im 1. Satz und gewann diesen 6:4. 5:2 ging der Landauer auch im 2. Satz in Führung. Dann machte sich aber seine lange Pause bemerkbar, und Toman holte zum 4:5 auf. Im nächsten Spiel wechselte die Führung hin und her und Toman konnte voll auf Risiko spielend vier Matchbälle abwehren. Den 5. Matchball konnte der Landauer unter dem Jubel der Zuschauer verwandeln. Mit Arnaud Deleval an Position 3 avisierte Landau den 4. Einzelpunkt an. Deleval erfüllt die in ihn gesetzten Erartungen gewohnt souverän und ließ Ralf Gruber keine Chance. Beide agierten auf höchstem Niveau und lieferten sich einen richtigen Zermürbungskampf, in dem der Landauer meistens die Oberhand behielt. Bei den langen Ballwechseln dominierte der Landauer und holte mit 6:2 6:1 den so wichtigen Punkt für Landau. Die Dramatik der Begegnungen sollte im Spiel der Nummer 5 Raymond Bender gegen Goran Prpic noch gesteigert werden. Landau bot für den Gegner überraschend Bender an dieser Position auf. Prpic, der als Aktiver als sein bestes ATP-Ranking die Nummer 16 der Welt aufzuweisen hatte, ging als klarer Favorit in die Begegnung. Doch Bender spielt sich in einen wahren Rausch. Wohin Prpic auch schlug, Bender war schon da und konnte die Bälle zurückbringen. Mit 6:2 gewann Bender den 1. Satz. Eine Sensation lag in der Luft. Prpic konnte dann aber den 2. Satz ausgeglichen gestalten. Beide Spieler schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Nachdem die anderen 5 Spiele beendet waren, richtete sich das Zuschauerinteresse auf diese Begegnung. Wie in einer Daviscup-Partie wurde jeder Punkt lautstark bejubelt. Beim Stand von 4:5 musste sich Prpic behandeln lassen. Auch dem Landauer Spieler ging es nicht besser und er wurde von Krämpfen geplagt. Jetzt machte es sich bezahlt, dass Landau Bender im Halbfinale geschont hatte. Er mobilisierte seine letzten Kraftreserven und gewann völlig überraschend auch den 2. Satz mit 7:5. Unbeschreibliche Jubelzsenen spielten sich dann auf dem Platz ab. Die Landauer Spieler bildeten eine Traube um Bender und feierten dessen Erfolg. Verständlicherweise wurden dann keine Doppel mehr gespielt. Den 3. Platz belegte THC Neumünster. Die beteiligten Vereine waren voll des Lobes über die Gastfreundschaft in Landau und so war es alles in allem ein tolles Wochenende.

Herren-Team Eintracht Frankfurt  RLSW 2012

29. Juni 2003: Die Herren der Eintracht bestreiten in der Bezirksoberliga das Aufstiegsspiel gegen die SKG Frankfurt und peilen die Gruppenliga an.
Acht Jahre später, am 21.August 2011, spielt die Eintracht erneut in der Bezirksoberliga um den Aufstieg. Diesmal gegen den FTC Palmengarten.
Es gibt allerdings einen großen Unterschied, denn das Team, das kürzlich den Aufstieg mit einem 15:6 Erfolg beim FTC Palmengarten besiegelte, ist die dritte Mannschaft der Eintracht. Die erste Mannschaft, die damals die SKG knapp mit 5:4 besiegte, spielt mittlerweile vier Klassen höher und ist in der Regionalliga angekommen.
Ein Traum, Ein Märchen!? Nein es ist die Realität, die Früchte harter und zielstrebiger Arbeit, die das Team vom Riederwald in die Regionalliga geführt hat. Grundlage des Erfolgs ist eine Philosophie, die stark damit verbunden ist, junge und talentierte Spieler langfristig an die  Eintracht zu binden. Einer davon ist Daniel Schmidt, der ebenfalls relativ früh ein wichtiger Teil der Mannschaft wurde und der bereits in der Jugend und dann ab der Gruppenliga Teil des Teams war und durch seine positive mitreißende und motivierende Art die Mannschaft positiv belebte. Konstanz ist eben der Schlüssel zum Erfolg. Dies zeigte sich auch in den 5 Jahren Hessenliga. So spielen Tim Pütz, Dominik Müller und Tobi Schade bereits seit 5 Spielzeiten zusammen. Man kennt sich
sehr gut und auch für Neid und Konkurrenzdenken ist kein Platz, denn nur im Kollektiv ist man stark und gewinnt enge Partien.
Weiterhin an Bord werden dieses Jahr auch Fabian Poth und Daniel Schmidt sein. Daniel, der wohl endlich seine Heimat bei der Eintracht gefunden hat, gilt als Spaßvogel im Team. Er schafft es jede angespannte Situation durch einen lockeren Spruch aufzulockern. Zusätzlich gilt er als Fighter auf dem Platz, der kein Match verloren gibt und immer versucht alles sich und seinem Gegner abzuverlangen. Fabian hingegen geht erst in die
zweite Saison bei der Eintracht. Schnell konnte man im letzten Jahr feststellen, dass er von der Truppe super aufgenommen wurde, und er bedankte sich mit einer fast makellosen 7:1 Bilanz. Neu im Team ist Alexandre Lacroix. Er wird in sieser Saison erstmals für die Adler aufschlagen. Komplettiert wird das Team durch die "Young Guns" Felix van Kann, Flo van Kann und Lukas Storck.
Als Ziel des Teams kann es nur den Klassenerhalt geben, alles andere wäre ein weiteres Stückchen Geschichte eines Teams, welches es in Hessen und vermutlich über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus mit Sicherheit nicht noch einmal im Mannschaftstennis gibt.
(Michael Otto)

 

Herren 70 BASF TC Ludwigshafen SWL Nord 2011
im Bild v.l.n.r.: Jürgen Frisch, Manfred Schmidt, Gerd Acker, Bruno Ackerknecht, Rolf Fillibeck

"Tennis hält jung und fit". Das ist die Botschaft unseres jüngsten Mannschaftsfotos. Wir spielen montags in der Südwestliga und haben unsere ersten beiden Spiele mit jeweils 9:5 gewonnen. Darüber freuen wir uns sehr, denn zusammen sind wir 370 Jahre alt, da ist so ein kleiner Erfolg Balsam auf unsere Seele.
Mittwochs verstärken wir die Mannschaft H65, spielen wegen unserer LK (Leistungsklassen) auf den vorderen Positionen und tragen mit dazu bei, dieser Mannschaft ebenfalls die Klasse zu erhalten.
Damit ist schlüssig bewiesen: Tennis hält fit und jung. Also Fazit daraus: liebe Freunde bleibt bei der Stange und haltet dem Tennissport die Treue !
(Bruno Ackerknecht)

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